Fallverstehen – die kollegiale Beratung

Fallbesprechungen statt kollegiale Beratung finden wöchentlich in jeder Teamsitzung statt. Manchmal ist es ein „Abnicken“, manchmal eine endlose Diskussion. Und dann fransen Teamsitzungen oft aus – viele bringen eigene Ideen ein, aber die zuständige Fachkraft ist hinterher immer noch ratlos. Oder es wird endlos auf einem kleinen, scheinbar nebensächlichen Punkt herumgekaut. Manchmal konzentriert man sich nur noch auf eine Person aus der Familie und verliert den Gesamtzusammenhang. Oft sind es nur die „Vielredner“, die sich einbringen und die ruhigeren kommen kaum zu Wort. 

Kollegiale Beratung als Methode bringt Struktur

kollegiale BeratungMethoden kollegialer Beratung versuchen diesen Problemen entgegenzuwirken. Sie geben eine feste Struktur und feste Rollen vor und es gibt ein Zeitschema. Viele Fachkräfte kennen die eine oder andere Art der kollegialen Beratung und doch werden sie nicht regelmäßig angewandt. 

Die Fortbildung stellt unterschiedliche Formen der kollegialen Beratung vor: Aus der Fachsicht, mit Perspektivwechsel und das reflecting team. Dabei werden jeweils Zeitschemata gewählt, die es auch ermöglichn, die kollegiale Beratung im straffen Zeitplan des ASD unterzubringen. 

Darüberhinaus wird gemeinsam erarbeitet, welche Kriterien erfüllt sein sollen, um eine kollegiale Beratung zu wählen (z.B. Neufälle, lang laufende Fälle oder…)  und wann andere, offenere Formen der Fallbesprechung sinnvoll sind. 

Diese Fortbildung sollte in bestehenden Teams Inhouse durchgeführt werden. Übungen erfolgen anhand der vorhandenen Fälle. 

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialen Dienste

Teilnehmerzahl: max. 30,, Übungen finden in Kleingruppen statt. 


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